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Startseite > Stadtgeschichte > Gedenktage 2007

   

Nürnberger Gedenktage, Jubiläen und historische Erinnerungsdaten für das Jahr 2007

 

Erstellt vom Stadtarchiv Nürnberg

 

Vor 875 Jahren:
1132

Die Burg Hoheneck wird erstmals erwähnt. In der seit 1953 im Besitz der Stadt Nürnberg befindlichen Anlage betreibt der Kreisjugendring seit 1984 eine Jugendbildungsstätte.

Vor 675 Jahren:
1332

Der Große Rathaussaal wird zwischen 1332 und 1340 als bedeutendster Bauteil des Alten Rathauses errichtet. Zum Zeitpunkt seiner Entstehung ist er der größte Profanbau nördlich der Alpen.

Vor 650 Jahren:
1357

Im Ämterbuch von 1357/58 findet sich eine erste Sammlung von Handwerksordnungen, die auf die Gewerbereform des Rats nach der Niederwerfung des Handwerkeraufstands zurückgehen.

Vor 600 Jahren:
1407

13.04.1407: Der Handelsherr Ulman Stromer verstirbt in Nürnberg. Ausgebildet im Familienunternehmen, übernimmt er 1370 die Stromersche Handelsgesellschaft. Höhepunkt seines unternehmerischen Wirkens ist die Errichtung der ersten Papiermühle Deutschlands 1390, der später so genannten Hadermühle. Stromer ist nicht nur als Unternehmer, sondern auch Politiker und Chronist aktiv, er verfasst mit dem „püchel von mein geschlecht und abentewr“ erstmals eine Chronik einer Nürnberger Ratsfamilie.

Vor 550 Jahren:
1457

Der Henkersteg wird als Holzsteg für Fußgänger angelegt.

 

Der Spruchdichter Hans Rosenplüt verfasst den ersten Städtelobspruch auf Nürnberg.

 

Die Maxbrücke wird errichtet, sie gilt als die älteste massiv aus Steinen erbaute Brücke und wurde daher ursprünglich „Steinerne Brücke“ genannt. Die Benennung in Maxbrücke nach dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph (1806-25) erfolgte im Jahr 1810.

 

Um 1457 wird der Kaufmann und Ratsherr Anton II. Tucher geboren. Von ihm wurden der Engelsgruß in der Lorenzkirche und der Drachenleuchter (heute im GNM) für die damalige Regimentsstube des Alten Rathauses gestiftet.

Vor 525 Jahren:
1482

Um 1482 wird der Maler Hans von Kulmbach geboren. Er tritt 1507 als Geselle in die Werkstatt Dürers ein, dem er wohl auch freundschaftlich verbunden ist. Für den Zeitraum 1512 bis 1522 gilt er neben Dürer als der bedeutendste Nürnberger Maler.

 

Das erste nachweisbare deutsche Rechenbuch wird gedruckt. Verfasser ist der Nürnberger Rechenmeister Ulrich Wagner.

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Vor 500 Jahren:
1507

Albrecht Dürer kehrt von seiner zweiten Italienreise zurück.

 

14.04.1507: Der Baumeister Endres Tucher verstirbt. Sein 1464 begonnenes und 1470 im Wesentlichen abgeschlossenes Baumeisterbuch stellt eine wichtige Quelle zur Organisation des Baumeisteramtes dar und gibt außerdem Einblicke in die Sitten und Gebräuche der Reichsstadt.

 

29.07.1507: Der aus Nürnberg stammende Kaufmann Martin Behaim stirbt in Lissabon. Auf seine Initiative hin entstand 1492 bis 1494 der älteste erhaltene Globus, der heute im GNM ausgestellt ist.

Vor 475 Jahren:
1532

Die Jakobskirche wird bis 1532 vom Deutschen Orden genutzt, danach werden dort endgültig nur noch protestantische Gottesdienste abgehalten, obwohl das Deutschordensareal noch bis 1806 katholische Enklave bleibt.

 

Der Uhrenmacher, Kartograph und Arzt Erhard Etzlaub stirbt. 1492 fertigte er die erste Karte der Umgebung Nürnbergs.

 

23.07.1532: Karl V. (1519-56) und die im Schmalkaldischen Bund versammelten protestantischen Reichsstände schließen in Nürnberg den ersten Religionsfrieden, der auch „Nürnberger Anstand“ genannt wird.

 

19.08.1532: Caritas Pirckheimer, Äbtissin des Klaraklosters, stirbt. Sie gilt als gelehrte Frau, in ihren „Denkwürdigkeiten“ berichtet sie über die Ereignisse im Kloster während der Reformation, der sich die Äbtissin zu widersetzen versuchte.

Vor 450 Jahren:
1557

Der Apollobrunnen aus der Werkstatt des Pankraz Labenwolf wird im Herrenschießhaus - heute zu sehen im GNM - aufgestellt. Der Brunnen gilt als eines der bedeutendsten Werke der Nürnberger Erzgießerkunst.

 

Der Spittlertorturm wird rund ummantelt und erhält dadurch sein heutiges Aussehen.

 

Der aus einer Holzblasinstrumentenmacher- und Musikerfamilie stammende Sigmund I. Schnitzer verstirbt. Unter Sigmund I. und seinem Bruder Mathes erlebt der Holzblasinstrumentenbau in Nürnberg eine Blüte.

 

Der Spargel wird erstmals urkundlich erwähnt, er ist als 'spargesstockle' in Paulus Behaims Memorialbüchlein verzeichnet. In diese Zeit fällt auch der Beginn des Anbaus von Spargel im Knoblauchsland.

 

In Wöhrd wird mit dem Neubau der im Zweiten Markgrafenkrieg zerstörten Bartholomäuskirche begonnen.

 

08.01.1557: Der Markgraf von Kulmbach Albrecht Alcibiades stirbt. Er verwüstet im Zweiten Markgrafenkrieg (1552-54) das Nürnberger Landgebiet, Nürnberg selbst kann zwar nicht eingenommen werden, ist aber finanziell schwer geschädigt.

 

28.05.1557: Nürnberg tritt dem Landsberger Bund bei, um vor weiteren Auseinandersetzungen mit den Markgrafen geschützt zu sein.

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Vor 425 Jahren:
1582

Die Petz erwerben das nach ihnen benannte Schloss in Lichtenhof.

 

Die Koler erwerben ihren namengebenden Herrensitz in Neunhof.

 

1582/83: Das Herrenschießhaus in der Unteren Talgasse wird als Schießstätte für die „Herrenschützen“ errichtet. Heute werden die Räumlichkeiten durch das Bildungszentrum genutzt.

Vor 400 Jahren:
1607

1605 bis 1607 wird unter Verwendung älterer Mauerteile die Hofanlage des Pellerhauses errichtet.

 

01.11.1607: Georg Philipp Harsdörffer wird geboren. 1644 gründet er mit Johann Klaj den Pegnesischen Blumenorden. Harsdörffer, selbst als Schriftsteller tätig, übersetzt in großem Umfang die Werke ausländischer Literaten und engagiert sich besonders für die Aufwertung der deutschen Sprache.

Vor 375 Jahren:
1632

31.03.1632: Dreißigjähriger Krieg: Nürnberg schließt sich militärisch dem Schwedenkönig Gustav Adolf an. Von Juli bis September 1632 liegen sich Gustav Adolf bei Nürnberg und Wallenstein bei der Alten Veste in befestigten Lagern gegenüber. Der zweimonatige Stellungskrieg verwüstet die Region um Nürnberg und löst in der durch Flüchtlinge und Soldaten überfüllten Stadt durch Hunger und Seuchen ein Massensterben aus.

 

09.08.1632: Der Zeichner und Steinmetz Hans Bien stirbt. Bekannt ist Bien für seine topographische Darstellungen in Parallelperspektive.

Vor 325 Jahren:
1682

Das Schmausenschloss bekommt seinen heutigen Namen. Es ist, ebenso wie der Schmausenbuck, benannt nach dem Rotbierbrauer Georg Schmaus.

Vor 300 Jahren:
1707

Johann Christoph Denner stirbt. Denner ist der erste Instrumentenbauer, der die Holzblasinstrumente neueren Typs im deutschsprachigen Raum erfolgreich herstellen kann.

 

28.10.1707: Die Naturwissenschaftlerin, Zeichnerin und Radiererin Maria Clara Eimmart stirbt. Mit ihrem Vater führt sie astronomische Beobachtungen durch, als Künstlerin zeichnet sie Blumen und Vögel und radiert Frauengestalten der Antike.

Vor 275 Jahren:
1732

Der Verlag Homanns Erben gibt unter dem Titel „Atlas über die ganze Welt“ seinen ersten Atlas heraus.

 

Der dritte Herrensitz in Schniegling, in der Brettergartenstraße 70, wird durch Christoph Wilhelm Dannreuther erbaut.

 

03.05.1732: Der Dichter Christoph Fürer von Haimendorf verstirbt. Zusätzlich zu seinen eigenen weltlichen und geistigen Dichtungen übersetzt er die Werke französischer und italienischer Literaten.

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Vor 200 Jahren:
1807

20.01.1807: Der Arzt Lorenz Melchior Geist wird geboren. Geist gehört zu den Begründern des Ärztlichen Lokalvereins. Bahnbrechend sind seine mit Ernst von Bibra veröffentlichten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Gewerbehygiene.

 

17.03.1807: Christoph Andreas IV. Imhoff verstirbt. Ein Teil seiner berühmten Münzsammlung, Münzen der Reichsstadt Nürnberg und Medaillen, befindet sich heute im GNM.

 

16.04.1807: Der Theologe, Historiker und Stadtbibliothekar Friedrich Wilhelm Ghillany wird in Erlangen geboren. Ghillany unterrichtet an der Kreisgewerbeschule in Nürnberg und führt als Stadtbibliothekar zeitweise die Stadtchronik fort. 1853 erhält er für seine literarischen Leistungen den Professorentitel.

 

09.09.1807: Der Theologe Johann Karl Konrad Heller wird geboren. Heller ist Mitbegründer und Vorstand der 1854 ins Leben gerufenen Blindenanstalt.

Vor 175 Jahren:
1832

In der damaligen Vorstadt Wöhrd wird eine erste Kleinkinderbewahranstalt eingerichtet. Der erste Kindergarten Nürnbergs ist ein Jahr zuvor auf der Sebalder Stadtseite eröffnet worden.

 

16.10.1832: Eine städtische Taubstummenschule wird eröffnet, die 1904 durch eine Kreistaubstummenschule ersetzt wird.

Vor 150 Jahren:
1857

Mit dem Kauf des Scherleinsgartens beginnt der Bau der Marienvorstadt. Das nach der Gattin des bayerischen König Maximilian II. benannte Stadtviertel stellt die erste planmäßige Stadterweiterung Nürnbergs im 19. Jahrhundert dar.

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Vor 125 Jahren:
1882

06.01.1882: Zur Pflege und Förderung der numismatischen Wissenschaft gründet sich der Verein für Münzkunde e.V. Die Vereinsmitglieder treffen sich bis heute regelmäßig im GNM.

 

13.01.1882: Die Schriftstellerin Helene Hirschmann wird geboren. In ihren Gedichten und Erzählungen nimmt sie Bezug zu historischen Stoffen aus Nürnberg und ganz Franken. Ihr Stück über Kaspar Hauser wird 1928 in Ansbach erfolgreich uraufgeführt.

 

24.04.1882: Der spätere Bürgermeister Julius Loßmann wird in Glan-Münchweiler (Rheinland-Pfalz) geboren. Im Jahr 1900 kommt er nach Nürnberg, wird SPD-Mitglied und 1933 noch in den Stadtrat gewählt, dann verhaftet und bis Februar 1934 im KZ Dachau gefangengehalten. Von 1949 bis zu seinem Tod 1957 hat Loßmann das Amt des Bürgermeisters inne.

 

15.05.-18.10.1882: Die Bayerische Landes-Gewerbe-Industrie- und Kunstausstellung findet erstmals in Nürnberg statt. Die technischen Fortschritte in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Verkehr und Maschinenwesen werden der Öffentlichkeit auf dem Maxfeld präsentiert. Aus dem Ausstellungsgelände wird später der Stadtpark.

 

20.05.1882: Julius Rühm wird geboren. Rühm, ab 1933 berufsmäßiger Stadtrat, wird 1945 von der amerikanischen Militärregierung in das Amt des Oberbürgermeisters eingesetzt, aufgrund seiner nationalsozialistischen Vergangenheit aber nach knapp drei Monaten wieder aus dem Amt entlassen.

 

01.06.1882: Der Fabrikant Johannes Zeltner stirbt. Gemeinsam mit Thomas Leykauf und Friedrich Wilhelm Heyne gründet er 1838 an der heutigen Zeltnerstraße die erste Ultramarinfabrik Bayerns. 1845 erwarb er den nach ihm benannten Herrensitz in Gleißhammer.

 

07.07.1882: Johann Sigmund Schuckert installiert mit drei Bogenlampen in der Kaiserstraße am Jakobsplatzes die erste dauernd betriebene elektrische Straßenbeleuchtung Deutschlands.

 

13.07.1882: Das Leykauf-Kaufhaus wird eröffnet. Das Geschenkhaus Leykauf befindet sich noch heute am Hauptmarkt 16.

 

22.09.1882: Der spätere Sekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Bernhard Kolb wird geboren. Kolb, der während des Nationalsozialismus viele seiner Familienangehörigen verliert und 1943 selbst deportiert wird, verfasst zahlreiche Berichte über das Leiden der Mitglieder der jüdischen Gemeinde. 1947 wandert er mit seiner Frau und seinem Sohn in die USA aus.

 

03.12.1882: Der Lehrer und Archivar Georg Wolfgang Karl Lochner stirbt. Lochner wird 1864 zum ersten Leiter des neu gegründeten Stadtarchivs berufen und mit dessen Einrichtung und Ordnung beauftragt.

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Vor 100 Jahren:
1907

Der Vorstadtverein Luitpoldhain-Dutzendteich gründet sich.

 

Gründung des Schwimmerbundes 07 als Nürnberger Schwimmverein 1907 e.V., der 1919 mit dem Schwimmerbund Bayern zum Schwimmerbund Bayern 1. Nürnberger Schwimmverein von 1907 fusioniert. Der Schwimmerbund 07 bringt immer wieder erfolgreiche Wassersportler hervor.

 

26.02.1907: Die Fotografin Lala Aufsberg wird in Sonthofen geboren. Lala Aufsberg gehört zu den bekanntesten Kunstfotografinnen der Nachkriegszeit. Mit ihren besonders stimmungsvollen Bildern hält sie das Leben in der Nürnberger Altstadt vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und später deren Wiederaufbau fest.

 

28.04.1907: Karl Pschigode wird in Düsseldorf geboren. Pschigode kommt 1942 zunächst als Schauspieler nach Nürnberg, um dann ab 1947 als Intendant und ab 1953 als Generalintendant das Theaterleben in Nürnberg wieder aufzubauen.

 

01.07.1907: Die Bestattungsanstalt wird als städtische Behörde eingerichtet.

 

23.07.1907: Käte Strobel wird geboren. Bereits in den 1920er Jahren war sie in der sozialistischen Jugend aktiv. 1949 wird sie direkt in den Bundestag gewählt und ist von 1966 bis 1972 Bundesgesundheitsministerin. Anschließend führte sie bis 1978 die SPD-Stadtratsfraktion an.

 

04.08.1907: Auf Initiative des Schlossers Matthäus Herrmann gründet sich die Eisenbahner-Baugenossenschaft Nürnberg-Rangierbahnhof zum Bau von preisgünstigen Wohnraum für Eisenbahnbedienstete. 1909 können die ersten Häuser in Rangierbahnhofsiedlung bezogen werden.

 

20.11.1907: Die Stadtmission nimmt innerhalb des Vereins für Innere Mission ihre Arbeit auf.

 

27.11.1907: Der Historienmaler Johann Paul Ritter aus der Malerfamilie Ritter stirbt. 1889 wird er Professor an der Kunstschule. Eines seiner Hauptwerke ist das 1883 enthüllte Bild die „Einbringung der Reichskleinodien am 24. März 1424“.

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Vor 75 Jahren:
1932

Der Turn- und Sportverein Kornburg 1932 e.V. gründet sich.

 

Die Siedlung Neumühle wird gegründet, bereits 1932 können die ersten von der Wbg errichteten Häuser bezogen werden.

 

25.01.1932: Das Stadtarchiv zieht ins Pellerhaus.

Vor 50 Jahren:
1957

Der Reichswald wird zum Naturschutzgebiet erklärt.

 

Beginn der Errichtung der Parkwohnanlage Zollhaus. Die Siedlung wird im Jahr 2001 unter Denkmalschutz gestellt.

 

29.03.1957: Julius Loßmann stirbt. Von 1949 bis zu seinem Tod ist Loßmann Bürgermeister. Er gehört zu den früheren Parteifunktionären der SPD, die den Wiederaufbau mitgestalten.

 

13.04.1957: Der Architekt und Kunsthandwerker Richard Riemerschmid stirbt in München. Als Leiter der kunstgewerblichen Meisterkurse am Bayerischen Gewerbemuseum wird er für die Nürnberger Kunsthandwerker richtungsweisend.

 

19.04.1957: Der Zweiradfabrikant Carl Marschütz stirbt in Los Angeles. Der Gründer der Hercules-Werke kann 1941 als einer der letzten Nürnberger Juden in die USA emigrieren. Im Zuge der Arisierung 1938 müssen Carl und sein Bruder Heinrich Marschütz ihre Aktien weit unter Wert abgeben.

 

21.09.1957: Oberbürgermeister Otto Bärnreuther (SPD) stirbt. 1934 wird er aus politischen Gründen und wegen seiner Heirat mit einer Jüdin aus dem Dienst entlassen. Nach 1945 gehört er zu den Gründern der SPD Nürnberg. In seine Amtszeit fällt der Wiederaufbau des Egidienplaztes und des Fembohauses sowie die Stiftung des Kulturpreises und auch die Verlegung des Volksfests an seinen heutigen Ort am Dutzendteich.

 

31.10.1957: Das alte, im Jahr 2000 im Zuge eines Neubaus abgerissene Admiral-Kino wird eröffnet.

 

14.12.1957: Stadtarchiv und Stadtbibliothek ziehen ins wieder aufgebaute Pellerhaus. Das Stadtarchiv ist seit dem Jahr 2000 in der Norishalle beheimatet.

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Vor 25 Jahren:
1982

Der Bürgerverein Katzwang wird gegründet.

 

Die Stadt Nürnberg richtet ein Umweltschutzamt ein.

 

Das Klangkonzeptensemble wird als „Gruppe zur Präsentation neuer und selten gespielter Musik in Nürnberg und zur Förderung junger Künstler“ ins Leben gerufen.

 

Auf der Insel Schütt beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung der Parkplatzfläche zu einer Naherholungsanlage mit Pflanzinseln, Sitznischen und einem Spielplatz.

 

01.02.1982: Das Heizkraftwerk Sandreuth wird in Betrieb genommen. Seit 2005 wird mit der neuen Gas- und Dampf-Anlage Erdgas statt Kohle zur Strom- und Fernwärmeproduktion eingesetzt, wodurch sich der Kohlendioxidausstoß um bis zu 140 000 Tonnen pro Jahr verringert.

 

15.02.1982: Skopje, seit 1991 die Hauptstadt Makedoniens, wird Nürnbergs Partnerstadt.

 

27.02.1982: Die erste Vorstellung im Tassilo-Theater geht über die Bühne. Neben dem Gostner Hoftheater ist das Tassilo-Theater die zweite Privatbühne, die sich in Nürnberg fest etabliert hat. Programmschwerpunkte des Theaters sind Kleinkunst, Kabarett und Kammermusik.

 

12.05.1982: Der Wöhrder See ist vollendet und wird offiziell der Bevölkerung übergeben.

 

29.07.1982: Der Architekt Sep Ruf stirbt in München. 1947 bis 1953 ist er Professor für Architektur und Städtebau an der Akademie der Bildenden Künste. In Nürnberg errichtet Ruf u.a. die Bayerische Staatsbank, die Kunstakademie und die Gobelinmanufaktur. Sein größtes Projekt ist der Wieder- und Neuaufbau des GNM.

 

18.09.1982: Eröffnung des Stadtteilzentrums „Desi“ in der ehemaligen Desinfektionsanstalt.

 

21.09.1982: Der Komiker Herbert Hisel stirbt bei einem Autounfall in Kanada. Der fränkische Humorist erhält für seine Mundartstücke acht goldene Schallplatten.

 

31.10.1982: Der Maler, Grafiker und Plastiker Egon Eppich verstirbt in Fürth. Eppich hat an der Akademie der Bildenden Künste studiert und ist seit 1955 in Nürnberg als freischaffender Künstler tätig. Seit den 1960er Jahren zählt er zu den prägendsten Künstlern der Region.

 
Stand: 22.05.2007
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