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Nürnberger Gedenktage, Jubiläen und historische
Erinnerungsdaten für das Jahr 2006 |
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| Vor 950 Jahren:
1056
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05.10.1056:
Kaiser Heinrich III. stirbt in der Königspfalz Bodfeld
(Niedersachsen). Die Gründung Nürnbergs ist eng
mit ihm verbunden, so stellte er 1050 die Sigena-Urkunde aus,
in welcher der Name 'Nuorenberg' erstmals erwähnt wird. |
| Vor 750 Jahren:
1256 |
Nürnberg tritt dem
ersten Städtebund Deutschlands, dem Rheinischen Städtebund,
bei, mit dem eine neue Form der Landfriedenswahrung erreicht
werden sollte. Mit dem Beitritt von Nürnberg und Regensburg
erfuhr der Bund, der sich 1257 wieder auflöste, seine
größte Ausdehnung. |
| Vor 725 Jahren:
1281 |
Schnepfenreuth und Höfles
werden erstmals erwähnt. König Rudolf von Habsburg
(1273-91) belehnte damals die Burggrafen von Nürnberg,
die Zollern, mit 'Snepfenrude' und 'Houelines'. |
| Vor 675 Jahren:
1331 |
Das 1972 nach Nürnberg
eingemeindete Gaulnhofen wird in den Zinsbüchern des
Klosters Ebrach erstmals erwähnt. |
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27.09.1331: Burggraf Friedrich
IV. schenkt Konrad Groß eine Wiese zur Errichtung eines
Spitals, auf der zwischen 1332 und 1339 das von Groß
gestiftete Heilig-Geist-Spital entstand. |
| Vor 650 Jahren:
1356 |
Die Weihe des Altars von
St. Jobst, der einen Kirchenbau voraussetzt, ist für
das Jahr 1356 nachgewiesen. |
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10.01.1356: Kaiser Karl IV.
erlässt auf dem Hoftag zu Nürnberg die Goldene Bulle.
Für Nürnberg von Bedeutung war besonders die Bestimmung,
dass jeder neu gewählte König seinen ersten Hoftag
in der Reichsstadt abzuhalten hatte. |
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10.05.1356: Der Kaufmann
Kondrad Groß stirbt in Bamberg, wird aber in der Heilig-Geist-Kirche
in Nürnberg bestattet. Diese und das Heilig-Geist-Spital
waren 1339 von Konrad Groß gestiftet worden. |
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27.12.1356: Die Mystikerin
Christina Ebner stirbt im Kloster Engelthal. Sie wurde bekannt
durch ihre Visionen und Gnadenerlebnisse, die ihr seit 1291
widerfuhren. |
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| Vor 625 Jahren:
1381 |
In einem gegen
fünf Männer verhängten Stadtverbot wird die
Ausübung der Prostitution in Nürnberg erstmals urkundlich
belegt. |
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15.05.1381: Eppelein von
Gailingen wird bei Neumarkt in der Oberpfalz gerädert
und enthauptet. Nachdem er in den Auseinandersetzungen zwischen
den Grafen von Hohenlohe und Burggraf Friedrich V. von Nürnberg
großen Schaden an seinen Besitzungen genommen hatte,
versuchte er sich in Raubzügen und Fehden zu seinem Recht
zu verhelfen, worunter besonders Nürnberg zu leiden hatte.
Noch heute bekannt ist die Sage vom 'Eppeleinsprung' über
den Stadtgraben bei der Burg. |
| Vor 525 Jahren:
1481 |
Der Peststadel neben dem
Pellerhaus wird als Kornmagazin errichtet. Seinen heute bekannten
Namen erhält er während der Pestepedemien, als man
die Wagen, auf den denen die Pesttoten zu den Friedhöfen
gebracht wurden, hier unterstellte. |
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11.11.1481: Der Ratskonsulent
und Diplomat Christoph II. Scheurl wird in Nürnberg geboren.
Als Ratskonsulent arbeitete er an der Erneuerung des Nürnberger
Stadtrechtes mit und leitete das Religionsgespräch 1525.
Sein besonderes Interesse galt der Geschichte der Nürnberger
Ratsfamilien, so verfasste er nicht nur für seine eigene
Familie ein Geschlechterbuch, sondern auch für die Pfinzing,
Loeffelholz, Fütterer und Zingel sowie den Text für
das Große Tucherbuch. |
| Vor 500 Jahren:
1506 |
1506: Der Zimmermann Bartel
Blümel wird in Nürnberg geboren. Im Auftrag von
Lazarus Nürnberger gelangte Blümel 1528 als Zimmermannsgeselle
nach Südamerika, wo er 1541 zu den Konquistadoren gehörte,
die Santiago de Chile gründeten. |
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1506/07: Die heute in das
Willstätter-Gymnasium integrierte Landauerkapelle wird
von Hans Beheim d.Ä. errichtet. |
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1506/07: Der Verfasser der
nach ihm benannten Chronik, Heinrich Deichsler, stirbt. Die
Deichslerische Chronik gibt vor allem Auskunft über das
soziale und kulturelle Leben in der Stadt; sie stellt das
umfangreichste Werk de Nürnberger Geschichtsschreibung
des 15. Jahrhunderts dar. |
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1506-09: Jörg Heuss
und Sebastian Lindenast d.Ä. fertigen das Männleinlaufen
der Frauenkirche, das an die 1356 durch Kaiser Karl IV. erlassene
Goldene Bulle erinnern soll. |
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| Vor 475 Jahren:
1531 |
Eobanus Hessus,
der Dichter und Humanist Koch aus Hessen, bezeichnet in seinen
'Epicedia' Nürnberg erstmals als 'Noris'. |
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Seit 1531 wird auch das weniger
gehopfte, hellere obergärige Weißbier gebraut,
zunächst als reines Gerstenbier, im 17. Jahrhundert wird
auch Weizen hinzugefügt. |
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Die älteste und heute
noch bestehende Buchhandlung Nürnberg, Korn & Berg,
wird durch Hans Ott gegründet. |
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Zwischen dem 20.12.1531 und
dem 21.02.1532 stirbt der Uhrenmacher und Kartograph Erhard
Etzlaub. Etzlaub stellte wissenschaftliche Instrumente, besonders
Klappsonnenuhren her, 1492 fertigte er die erste Karte der
Umgebung Nürnbergs, die als erste deutsche Karte mit
fest eingezeichneten Herrschaftsgrenzen gilt. |
| Vor 450 Jahren:
1556 |
Jobst Friedrich Tetzel wird
geboren (+ 1612). Tetzel richtete 1612 testamentarisch die
heute noch bestehende Tetzelsche Familienstiftung ein, die
zum Vorbild für andere Familienstiftungen wurde. |
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Der Laufer Torturm wird als
erster der vier Tortürme rund ummamtelt. |
| Vor 425 Jahren:
1581 |
Die Patrizierfamilie Schlüsselfelder
von Kirchensittenbach erwirbt das Nassauer Haus, das eigentlich
seit 1709 nach der Schlüsselfelderschen Familienstiftung
'Schlüsselfelderisches Stiftungshaus' heißt. Die
Schlüsselfelderische Familienstiftung ist bis heute Eigentümerin
des Hauses, auch wenn die Familie 1709 ausgestorben ist. |
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Der Komponist Johann Staden
wird geboren (+ 1634). Staden wirkte u.a. als Organist an
St. Lorenz, der Spitalkirche und ab 1618 schließlich
an St. Sebald. Die frühesten geistlichen Konzerte Deutschlands
wurden von ihm komponiert. |
| Vor 400 Jahren:
1606 |
12.05.1606: Der Maler und
Kunstschriftsteller Joachim von Sandrart wird in Frankfurt
am Main geboren, er verstirbt 1688 in Nürnberg. Sandrart,
der als der bedeutendste Barockmaler des 17. Jahrhunderts
gilt, gehörte zu den Gründern der ersten deutschen
Kunstakademie, der heutigen Akademie der Bildenden Künste. |
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09.09.1606: Der Komponist
Leonhard Lechner stirbt in Stuttgart. Lechner hielt sich wohl
zwischen 1575 und 1584 in Nürnberg auf, wo er durch die
Einführung und Pflege eines von modernen italienischer
Strömungen inspirierten und ins Deutsche adaptieren Liedstils
Bedeutung erlangte. |
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| Vor 375 Jahren:
1631 |
Dreißigjähriger
Krieg: Nürnberg schließt sich am 02.11.1631 politisch
dem Schwedenkönig Gustav Adolf an. |
Vor 350 Jahren:
1656 |
16.02.1656: Der Dichter Johann
Klaj stirbt in Kitzingen. Klaj rief zusammen Georg Philipp
Harsdörffer 1644 den Pegnesischen Blumenorden ins Leben. |
Vor 325 Jahren:
1681 |
12.06.1681: Sigmund von Birken,
Dichter und Literaturtheoretiker, stirbt in Nürnberg.
Unter seiner Führung erlebte der Pegnesische Blumenorden
einen wirklichen Aufschwung. |
| Vor 300 Jahren:
1706 |
Das Hummelsteiner Schlößchen
erhält seine heutige Gestalt. |
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03.03.1706: Der Organist
und Komponist Johann Pachelbel stirbt in Nürnberg. Der
größte Teil seines bedeutenden Orgelwerkes dürfte
während seiner Zeit in Nürnberg entstanden sein,
wo er seit 1695 Organist an St. Sebald war. |
| Vor 250 Jahren:
1756 |
01.04.1756: Der Kaufmann
Paul Wolfgang Merkel wird in Nürnberg geboren. Merkel
gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des
Umbruchs um 1806, markiert durch das Ende der Reichstadtzeit
und den Beginn der bayerischen Zeit in Nürnberg. Viele
Nürnberger Kunstschätze konnten dank seiner Leidenschaft
als Kunstsammler bewahrt werden. |
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Der Lehrer und Bibliothekar
Konrad Mannert wird am 17.04.1756 in Altdorf geboren. Mannert
war u.a. an der Schule von St. Sebald und am Egidiengymnasium
tätig, seiner 1826 verfassten ‚Bayerischen Geschichte‘
wird noch heute hoher wissenschaftlicher Wert zugeschrieben. |
| Vor 225 Jahren:
1781 |
22.01.1781: Der Komponist
und Organist Johann Siebenkees stirbt in Nürnberg. 1775
erlangte Siebenkees mit der Anstellung an St. Sebald die wichtigste
Organistenstelle Nürnbergs. Siebenkees führte regelmäßig
Oratorien in der Herrentrinkstube auf. Von seinem umfangreichen
Werk ist nur eine Kantate handschriftlich erhalten. |
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Die Colleggesellschaft, ein
geselliger Verein, dem überwiegend Kaufleute angehörten,
gründet sich. Der heute noch existierende Kolleggarten
zwischen Piloty-, Archiv- und Bucher Straße geht auf
die Gesellschaft zurück, die den Platnerschen Garten
1857/59 erworben und dort ihr im Zweiten Weltkrieg zerstörtes
Gesellschaftshaus errichtet hatte. Die Colleggesellschaft
löste sich Ende der 1950er Jahren auf. |
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27.07.1781: Der Kaufmann
Georg Zacharias Platner wird in Nürnberg geboren. Platner
gehörte zu den finanzkräftigsten Nürnberg Kaufleuten
und damit zur bürgerlichen Oberschicht. Er gründete
das Eisenbahnkomitee und war 1834-36 erster Direktor der Ludwigseisenbahn-Gesellschaft.
Platner übte verschiedene öffentliche Ämter
aus, so als Gemeindebevollmächtigter 1818-43 sowie als
Landtagsabgeordneter 1831 und 1834-46, er tätigte großzügige
soziale und kommunale Stiftungen und ließ die nach ihm
benannte Platnersanlage (Friedrich-Ebert-Platz) als erste
öffentliche Grünanlage nach englischem Vorbild einrichten. |
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| Vor 200 Jahren:
1806 |
Mit dem Übergang
der Reichsstadt Nürnberg an Bayern gehen auch die reichsstädtischen
Archive und Registraturen an den Staat über. Das Archiv
der Reichsstadt wird zum Könglich Bayerischen Archiv,
dem heutigen Staatsarchiv. |
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Die Burg gelangt mit der
Reichsstadt in den Besitz des Königreichs Bayern und
geht 1855, nachdem 1811 einzelne Teile an die Stadt gegangen
waren, als Ganzes an den bayerischen Staat über. |
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Die Deutschordenskommende
wird vom bayerischen Staat aufgehoben. Die Nürnberger
Niederlassung gehörte zu den bedeutendsten in Franken.
Kaiser Otto IV. hatte ihr 1209 den Königshof mit der
zugehörigen Jakobskirche übertragen. |
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Der Bleistiftmacher Johann
Fröscheis begründete mit der Einrichtung eines Handwerksbetriebs
die heute in Gebersdorf ansässige Fabrik Lyra. |
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09.06.1806: Der Naturforscher
Ernst von Bibra wird in Schwebheim geboren. Er kam 1846 nach
Nürnberg. Seine Forschungen im Bereich der Chemie erbrachten
neue Erkenntnisse. Bedeutung erlangte er auch als Geograph,
von Bibra zählt zu den Pionieren der wissenschaftlichen
Erforschung Südamerikas. |
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26.08.1806: Der Buchhändler
und Verleger Johann Philipp Palm wird nach einem Schauprozess
in Braunau am Inn hingerichtet. Der Vertrieb der anonymen
Flugschrift „Deutschland in seiner tiefsten Erniedrigung“,
mit der die französische Fremdherrschaft angeprangert
und zum Widerstand aufgerufen wurde, führte zu Palms
Verhaftung. Napoleon wollte an ihm ein Exempel statuieren,
was allerdings dazu führte, dass Palm zur Symbolfigur
der Auflehnung wurde, den man mit Gedichten, Historiendarstellungen
und Gedenkveranstaltungen feierte. |
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15.09.1806: Um 10 Uhr vormittags
übergibt der französische Bevollmächtigte Fririon
unter Glockengeläut und Kanonendonner die Stadt an den
bayerischen Generalkommissär Grafen Thürheim. Mit
der am 12.07.1806 paraphierten Rheinbundakte war die Stadt
Nürnberg dem Haus Wittelsbach zugeschlagen worden, womit
sie ihren Status als Reichsstadt verlor und in das Königreich
Bayern einverleibt wurde. |
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| Vor 175 Jahren:
1831 |
Die erste „Kleinkinderbewahranstalt“
Bayerns wird auf Initiative eines Frauenvereins für die
Sebalder Stadtseite eröffnet. |
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13.07.1831: Julius Reichsgraf
von Soden stirbt in Nürnberg. Soden ist einer der schillerndsten
und vielseitigsten Vertreter der Aufklärung in Franken.
In seine Dramen und Operetten flossen seine Positionen ein,
mit seiner neunbändigen „National-Ökonomie“
suchte er eine frühliberale Wirtschaftslehre zu begründen.
Soden gehörte der 2. Kammer des Bayerischen Landtags
als Abgeordneter an. |
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07.08.1831: Der spätere
Erste Bürgermeister Karl Otto Stromer von Reichenbach
wird in Grünsberg bei Altdorf geboren. 1867 wählte
das Kollegium der Gemeindebevollmächtigten Stromer einstimmig
zum Ersten Bürgermeister. Während seiner 24-jährigen
Amtszeit wurden wichtige Großprojekte in der sich durch
Industrialisierung und Urbanisierung stark verändernden
Stadt realisiert, darunter die Anlage eines Centralfriedhofs,
der heutige Westfriedhof, der Ausbau der Kanalisation und
Wasserversorgung sowie die Einrichtung des Vieh- und Schlachthofs.
Der als liberal, kleindeutsch und preußenfreundlich
geltende Stromer lehnte eine Kooperation mit der SPD zwar
ab, setzte sich aber nachhaltig für religiöse Toleranz
und eine Gleichstellung der Konfessionen ein. |
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02.11.1831: Der Architekt
August Ottmar Ritter von Essenwein wird in Karlsruhe geboren
und verstirbt am 13.10.1892 in Nürnberg. Nach der Berufung
zum Erster Direktor am Germanischen Nationalmuseum, kam Essenwein
1866 nach Nürnberg, wo er sich besonders um die Sammlungstätigkeit
bemühte und Abhandlungen zu den Sammlungen sowie zur
Architekturgeschichte verfasste. Als historischer Architekt
erlangte er deutschlandweit Bedeutung, in Nürnberg zeichnete
er u.a. für die Wiederherstellung der Frauenkirche und
den Erweiterungsbau des Rathauses, der nach ihm „Essenweinscher
Rathausbau“ benannt wurde, verantwortlich. |
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14.11.1831: Der 1770 in Stuttgart
geborene Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel verstirbt
in Berlin. 1808-16 hielt er sich in Nürnberg auf, wo
er sein wohl bedeutendstes Werk „Die Wissenschaft der
Logik“ verfasste. Hegel hatte 1808 die Leitung des Egidiengymnasiums,
heute Melanchthon-Gymnasium, übertragen bekommen, dessen
Neuorganisation er durchführte. 1813 erfolgte die Ernennung
zum Lokalschulrat. Privat verbunden blieb er Nürnberg
durch seine Heirat mit Marie von Tucher. 1816 folgte Hegel
einem Ruf an die Universität Heidelberg. |
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| Vor 150 Jahren:
1856 |
Das Maxtor,
ebenso wie die Maxtormauer benannt nach König Maximilian,
wird dem Verkehr übergeben. Das Tor war zur Anbindung
der Nordstadt an die Sebalder Altstadt errichtet worden, wurde
aber aufgrund des starken Verkehrsaufkommens 1877 wieder abgerissen. |
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15.09.1856: Nürnberg
begeht anlässlich der 50-jährigen Zugehörigkeit
zum Königreich Bayern erstmals einen „Jubelfesttag“.
Im 20. Jahrhundert wurde das Datum der Ersterwähnung
Nürnbergs zum Tag des Stadtjubiläums, der 1950 erstmals
gefeiert wurde. |
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26.12.1856: Der Erste Bürgermeister
Jakob Friedrich Binder stirbt in Nürnberg. Binder war
1821 vom Kollegium der Gemeindebevollmächtigten zum Ersten
Bürgermeister gewählt worden, er hatte das Amt 32
Jahre lang inne. Während seiner Amtszeit konnten wichtige
Bauprojekte realisiert werden, darunter der Kettensteg, das
Alte Krankenhaus und auch das Färber- und Königstor.
Binder war Vorsitzender des Eisenbahn-Direktoriums zur Gründung
der Ludwigseisenbahn. |
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| Vor 125 Jahren:
1881 |
Nürnberg
verzeichnet erstmals mehr als 100.000 Einwohner und wird somit
zur Großstadt. |
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Karl Grillenberger (1848-1897)
zieht als erster bayerischer Sozialdemokrat in den Landtag
ein. |
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Die seit 1878 andauernde
Restaurierung der Frauenkirche durch August von Essenwein
wird abgeschlossen. Wichtigste Maßnahme war der Neu-
und Umbau des Michaelschores. |
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Der Kupferstecher Georg Meisenbach
(1841-1912) erfindet die Autotypie zur drucktechnischen Wiedergabe
von Fotografien. Meisenbach besaß zur Jahrhundertwende
die größte Klischeeherstellungsfirma Deutschlands. |
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Der Vorstadtverein Nürnberg-Süd
gründet sich. |
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Mit dem „Velociped-Club
Nürnberg“ wird der erste Radfahrerverein Nürnbergs
ins Leben gerufen. |
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Das seit 1950 in Nürnberg
ansässige Ernst Paul Lehmann Patentwerk wird in Brandenburg
gegründet. Bekannt ist die Firma heute vor allem durch
die 1968 entwickelte Lehmann Großbahn (LGB). |
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16.02.1881: Der spätere
evangelischen Landesbischof (1933-55) Hans Meiser wird geboren.
Nach dem Krieg machte er sich u.a. durch den Aufbau der evangelischen
Akademie in Tutzing und die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen
und Vertriebene in die Landeskirche verdient. Seine Person
und Kirchenpolitik während des Nationalsozialismus sind
umstritten. So konnte er die Eigenständigkeit der Landeskirche
gegen die Nationalsozialisten verteidigen. Zur Judenverfolgung,
zur „Euthanasie“, die auch kirchlichen Einrichtungen
betraf, und zum Krieg schwieg er. |
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19.04.1881: Der Sozialdemokrat
Ernst Schneppenhorst wird in Krefeld geboren. Nach Abschluss
seiner Wanderschaft kam der Schreiner nach Nürnberg,
wo er 1906 zum Geschäftsführer des örtlichen
Holzverbandes aufstieg. Als Vorsitzender des Unterbezirks
der SPD Nürnberg, Mitglied des fränkischen Bezirksvorstandes
Reichstagsabgeordneter und Vorsitzender der Eisernen Front
beteiligte er sich maßgeblich am Kampf gegen die Nationalsozialisten.
1933 war er gezwungen unterzutauchen. Nach seiner zweiten
Verhaftung 1944 verbrachte man ihn ins Gestapo-Gefängnis
in Berlin an der Lehrter Straße, wo er am 24.04.1945
erschossen wurde. |
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21.07.1881: Teile von Sündersbühl
werden nach Nürnberg eingemeindet. |
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25.08.1881: Der erste Streckenabschnitt
der Pferdebahn zwischen Hauptbahnhof und Plärrer wird
eröffnet. Ab 1897 erfolgte die schrittweise Elektrifizierung
der Straßenbahn. |
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16.12.1881: Der Politiker
Johann Vogel wird in Artelshofen geboren. Vogel, der sich
bereits während seiner Zeit als Bildhauergeselle als
Partei- und Gewerkschaftsfunktionär engagierte, war u.a.
von 1907-11 Vorstandsmitglied der Fürther SPD, 1918 Mitglied
des Arbeiter- und Soldatenrates und 1919-33 Reichstagsabgeordneter.
1933 emigrierte Vogel in die Tschechoslowakei, dann nach Frankreich,
Spanien und schließlich 1938 nach England. Von London
aus leitete er die Exil-SPD, wo er am 06.10.1945 verstarb. |
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| Vor 100 Jahren:
1906 |
Die Sportvereinigung
St. Johannis 07 wird unter der Bezeichnung „Athletenclub
Saxon“ ins Leben gerufen. |
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Das erste ortsfeste Kino
wurde im ehemaligen Varieté „Himmelsleiter in
der Karolinenstraße eröffnet. Das später als
Noris-Theate bekannte Haus wurde bis zu seiner Zerstörung
1944 betrieben. |
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20.01.1906: Julius Cnopf,
geboren am 05.07.1823, der den Ausbau der nach ihm benannten
Kinderklinik zu seinem Lebenswerk gemacht hatte, stirbt. Cnopf
übernahm 1872 die alleinige ärztliche Leitung der
durch die Diakonisse Helene Meyer begründeten Klinik.
Anliegen des Krankenhauses war die Behandlung armer Kinder,
um so die hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit in
Nürnberg zu senken. |
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10.04.1906: Das nach Plänen
des Generalbaudirektors Karl Gustav Zenger errichtete Bahnhofsgebäude
wird eröffnet. |
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15.04.1906: Der Industrielle
Heinrich Berolzheimer stirbt in Nürnberg. Berolzheimer,
der die väterliche Bleistiftfabrik zu einem der erfolgreichsten
Unternehmen der Branche ausbaute, engagierte sich in Nürnberg
besonders wohltätig, so stiftete er ein Volksbildungsheim
und das Luitpoldhaus. |
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28.04.1906: Der Archivar
und Rechtshistoriker Werner Schultheiß wird in Nürnberg
geboren, wo er 1972 auch verstirbt. 1934 kam er ans Stadtarchiv
Nürnberg und kümmerte sich dort um die Auslagerung
der Archivbestände im Zweiten Weltkrieg, deren Rückführung
er ab 1949 besorgte. 1961 übernahm er von Gerhard Pfeiffer
die Leitung des Stadtarchivs, die er bis zu seiner Pensionierung
1969 inne hatte. Schultheiß wissenschaftliches Interesse
galt v.a. der Nürnberger Rechts- und Wirtschaftsgeschichte,
großen Verdienst erwarb er sich mit der Publikation
früher rechtsgeschichtlicher Quellen. |
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12.05.-15.10.1906: Nach 1882
und 1896 fand die dritte und letzte Bayerische Landes-Gewerbe-Industrie-
und Kunstausstellung statt. Durch die gleichzeitige Feier
der 100-jährigen Zugehörigkeit Nürnbergs zum
Königreich Bayern erhielt sie besondere Bedeutung. Die
Ausstellung wurde auf dem bislang kaum genutzten Luitpoldhain
ausgerichtet. |
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09.07.1906: Wilhelm Schlegtendal
wird in Dykhausen in Ostfriesland geboren. Der Architekt kam
1937 als Stadtbaurat nach Nürnberg, wo er eng mit seinem
Freund Heinz Schmeißner zusammenarbeitete. Beide wurden
bereits 1944 durch Albert Speer mit dem Wiederaufbau Nürnbergs
beauftragt. Schlegtendal prägte diesen dann nach 1945
als freier Architekt mit, gemeinsam mit Schmeißner gewann
er 1947 den Wettbewerb zum Wiederaufbau der Altstadt. Er entwarf
u.a. Teile von Langwasser, errichtete das Plärrer-Hochhaus
sowie das Landeskirchliche Archiv. |
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| Vor 75 Jahren:
1931 |
Der Cramer-Klett-Park,
den die Stadt 1929 erworben hatte, wird für die Allgemeinheit
geöffent. Auf dem Gelände befand sich im 19. Jahrhundert
der namengebende Garten der Familie Cramer-Klett, die dort
in einer Villa wohnte. |
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Die Stadt Nürnberg erwirbt
das Pilatushaus in der Oberen Schmiedsgasse. Das Pilatushaus
gehört zu den wenigen noch erhaltenen Bürgerhäusern
der Spätgotik. |
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28.02.1931: Die nach Plänen
von Otto Seegy errichtete Sternwarte auf dem Rechenberg wird
eröffnet. |
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25.04.1931: Der Archivar
und Historiker Ernst Mummenhoff stirbt in Nürnberg. Mummenhoff
kam 1877 ans damalige Kreisarchiv, heute Staatsarchiv und
1883 zum Stadtarchiv. 1891 betraute man ihn außerdem
mit der Leitung der Stadtbibliothek. Mummenhoff veranlasste
am Stadtarchiv den Aufbau umfangreicher außeramtlicher
Bestände wie Firmen- und Vereinsarchive, außerdem
begann er hier mit den Vorarbeiten zum Nürnberger Urkundenbuch.
Seine zahlreichen Aufsätze und Monographien zur Nürnberger
und allgemeinen Geschichte sind heute noch Standardwerke. |
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01.06.1931: Das 1930 gegründete
Landeskirchliche Archiv wird in der Tuchergartenstraße
7 eröffnet. Das Archiv ist zuständig für die
Abgaben von Schriftgut und sonstigen Unterlagen kirchlicher
Dienststellen im gesamten Gebiet der evangelischen Landeskirche,
seine Bestände reichen bis ins Mittelalter zurück. |
| Vor 50 Jahren:
1956 |
1956-58: Der Wiederaufbau
des Großen Rathaussaals, der Ratsstube und des Südturms
des Wolffschen Rathauses kann abgeschlossen werden. |
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Der Vorstadtverein Eibach
gründet sich. |
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08.06.1956: Bischof Meiser
stirbt in München und wird am 12. Juni in Nürnberg
bestattet. 1959 wird eine Straße in der Altstadt nach
ihm benannt. |
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19.09.1956 Loni Übler
stirbt in Nürnberg. Nach Gründung der Arbeiterwohlfahrt
war Übler 1919 einer der jüngsten Wohlfahrtspfleger
in Nürnberg. Übler, der bereits während der
Weimarer Republik in Konflikt mit den Nationalsozialisten
stand, wurde 1934 verhaftet und für dreieinhalb Jahre
ins KZ Dachau verbracht. Nach 1945 baute er die Arbeiterwohlfahrt
wieder mit auf. Auf ihn gehen eine Reihe wichtiger Einrichtungen
zurück, darunter das nach ihm benannte Jugendwohnheim
in der Marthastraße. |
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02.10.1956: Die Erziehungswissenschaftliche
Fakultät wird als „Institut für Lehrerbildung“
in Nürnberg eingerichtet und 1958 in den Status einer
Pädagogischen Hochschule erhoben. 1972 erfolgte die Eingliederung
in die Universität Erlangen-Nürnberg. |
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11.11.1956: Der Neubau des
Willstätter-Gymnasiums in der Hinteren Landauergasse
wird eingeweiht. |
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| Vor 25 Jahren:
1981 |
Der Wöhrder
See, dessen Ausbau 1968 begonnen hatte, wird endgültig
fertiggestellt. Offiziell übergeben wurde er im Mai 1982. |
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Die Bürgervereine Kornburg,
St. Leonhard-Schweinau und Worzeldorf werden gegründet. |
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Die Stadt erwirbt das Zeltnerschloß
in Gleißhammer, wo sich heute u.a. ein Kulturladen befindet. |
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Nürnberg schließt
sich dem 1979 in Erlangen begründeten Internationalen
Figurentheaterfestival an. Das Festival ist inzwischen das
bedeutendste im Bereich des innovativen Figurentheaters. |
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Der Leitfriedhof in der Trierer
Straße wird eröffnet. Bürger und in der Friedhofsgestaltung
tätige Gewerbe erhalten hier Anregungen für die
Gestaltung von Friedhöfen und Gräbern. |
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Ernst Wilhelm Nathan stirbt
in New York. Der aus Darmstadt kommende Dermatologe war zunächst
ab 1923 als Oberarzt am städtischen Klinikum und ab 1929
als Leiter der dermatologischen Abteilung am Allgemeinen Krankenhaus
tätig. Außerdem hatte er einen Lehrauftrag an der
Universität Erlangen inne. Da ihm als Jude die Ausübung
seines Berufes durch die Nationalsozialisten unmöglich
gemacht wurde, 1933 versetzte man ihn zwangsweise in den Ruhestand
und 1938 erlosch seine ärztliche Bestallung, wanderte
er 1939 in die USA aus. |
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05./06.03.1981: Mit den „Nürnberger
Massenverhaftungen“ erlangte das KOMM genannte Kommunikationszentrum,
heute Kulturzentrum K 4 im Künstlerhaus, überregionale
Bekanntheit. Im Anschluss an eine Demonstration waren alle
im KOMM befindlichen Personen verhaftet worden, unabhängig
davon, ob sie an der Demonstration beteiligt gewesen waren.
Aufgrund der unzureichenden Beweislage war die Justiz schließlich
gezwungen, alle Verfahren einzustellen. |
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20.06.1981: Der Teilabschnitt
der U 1 Bärenschanze-Eberhardshof wird dem Verkehr übergeben. |
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01.09.1981: Der Maler und
Grafiker Ernst Christian Weil stirbt auf Gran Canaria. Ab
1965 wirkte er als Professor für freie Malerei an der
Akademie der Bildenden Künste. Weil, Egon Eppich und
Gerhard Wendland gehören zu den wichtigsten Vertretern
der abstrakten Malerei in Nürnberg. |
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03.10.1981: Die zwischen
1978 und 1981 durch die Altstadtfreunde sanierten Häuser
am Unschlittplatz werden eingeweiht. Die fünf historischen
Häuser waren eigentlich zum Abriss vorgesehen, was durch
die Altstadtfreunde verhindert werden konnte. |
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02.11.1981: Zwischen der
Deutschen Bundesbahn und dem Freistaat Bayern wurde ein Vertrag
über Bau und Finanzierung einer ersten Baustufe der S-Bahn
unterzeichnet, die 1987 als Linie S 1 Nürnberg-Lauf in
Betrieb genommen werden konnte. |
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| Stand:
12.10.2005 |
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