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Daten zur Nürnberger Geschichte |
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| 1050 |
Erste urkundliche Erwähnung
Nürnbergs (Sigena-Urkunde) |

Sigena-Urkunde (Stadtarchiv
Nürnberg)
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| 1062 |
Bestätigung des wohl
um 1040 durch Heinrich III. verliehenen Markt-, Münz-
und Zollrechtes. |
| ab 1139 |
Bau der Kaiserpfalz durch
Konrad III. und Friedrich I. (Doppelkapelle).
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Blick in die Oberkapelle (Kaiserkapelle)
der Kaiserburg (Stadtarchiv Nürnberg)
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Bis ins 16. Jahrhundert finden
zahlreiche Fürstenversammlungen bzw. Reichstage in Nünberg
statt, auf welchen bedeutende Entscheidungen der Reichspolitik
getroffen werden (letzter Reichstag 1543). |
| 1219 |
Der große Freiheitsbrief
Friedrichs II. bestätigt u.a. die Reichsunmittelbarkeit
der Stadt, ihre steuerliche Selbstverwaltung sowie Handelsprivilegien
(1332 erweitert: Nürnberger Zollfreiheit mit 72 Städten). |
| 1256 |
Nürnberg schließt
sich dem Rheinischen Städtebund an.
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Erste Erwähnung des Rates
der Reichsstadt. |
| 1278 |
Revindikation durch Rudolf
II. Festigung der Stellung als Reichsstadt. |
| um 1320 |
Ausformung der patrizischen
Ratsverfassung. |
Schließung der vorletzten
Stadtmauer. |
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| 1339 |
Einweihung des vom reichsten
Nürnberger Bürger - Konrad Groß - gestifteten
Heilig-Geist-Spitals |

Hochgrab von Konrad Groß
in der Vorhalle des Kreuzigungshofes im Heilig-Geist-Spital
(Stadtarchiv Nürnberg)
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| 1348 / 1349 |
Im sog. Handwerkeraufstand
wird der patrizische Rat durch die Handwerker und die wittelsbachische
Partei vertrieben. |
Wiedereinsetzung des Rates
durch Karl IV. |
Die Handwerker bleiben vom
Rat ausgeschlossen und Zünfte verboten. |
Judenpogrom. |
Errichtung von Hauptmarkt
und Frauenkirche auf dem Gelände des ehem. Judenviertels. |
| 1356 |
Das erste "Grundgesetz"
des Reiches - die Goldene Bulle - wird in Nürnberg durch
Karl IV. erlassen. Nürnberg wird auf "ewige Zeiten"
zum Ort der Abhaltung des ersten Reichstages eines jeden neugewählten
Königs bestimmt. |
| 1424 |
Kaiser Sigismund bestimmt
Nürnberg zum Aufbewahrungsort der Reichskleinodien. |

Die Insignien der deutschen
Königsmacht, die Reichskleinodien, wurden von 1424 bis
1796 in Nürnberg aufbewahrt (Stadtarchiv Nürnberg)
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| 1427 |
Kauf der Burggrafenburg und
der Reichswälder. |
| 15. Jh. |
Einwohnerzahl: um 30.000. |
| 1449 / 1450 |
Erster Markgrafenkrieg, Verwüstung
des Landgebietes. |
| 1452 |
Der heute noch größtenteils
erhaltene, letzte Mauerring wird geschlossen. |
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| 1470-1530 |
Albrecht Dürer, Veit
Stoß, Adam Kraft und andere berühmte Künstler
wirken in Nürnberg; Großbauten - u.a. Mauthalle,
Unschlitthaus, Kaiserstellung, Pegnitzüberbauung des
Heilig-Geist-Spitals - werden unter Leitung von Hans Beheim
d.Ä. errichtet. |

Heilig-Geist-Spital mit südlichem
Pegnitzarm und Blick zur Lorenzkirche (Federzeichnung 1744)
(Stadtachiv Nürnberg)
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1493 druckt Anton Koberger
Hartmann Schedels Weltchronik. |
Blütezeit des Meistergesangs
(Hans Rosenplüt, Hans Folz, Sixt Beckmesser, Hans Sachs). |
| 1479 / 1484 |
Mit der "Nürnberger
Reformation" erfolgt die erste Kodifikation eines deutschen
Lokal-/Stadtrechts auf römisch-rechtlicher Grundlage. |
| 1500-1502 |
Das erste "Reichsregiment"
als Reichsregierung neben dem Kaiser hat seinen Sitz in Nürnberg. |
| 1504-1506 |
Durch die Eroberung eines
großen Landgebietes im Landshuter Erbfolgekrieg (Lauf,
Hersbruck, Altdorf u.a.m.) wird die Stadt zu einer bedeutenden
Territorialmacht (größtes reichsstädtisches
Territorium). |
| 1521 |
Mit dem sog. Tanzstatut schließt
sich das Patriziat als Korporation ab. |
| 1522-1524 |
Das zweite "Reichsregiment"
hat seinen Sitz in Nürnberg. |
| 1524-1533 |
Einführung der Reformation. |
Nürnberger Religionsfrieden.
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Gemeinsame Brandenburg-Nürnbergische
Kirchenordnung. |
| 16.Jh.-1632 |
Einwohnerzahl: um 40.000. |
| 1552-1555 |
Zweiter Markgrafenkrieg. |
| 1556-1564 |
Verstärkung der wichtigen
Tortürme mit runden Artilleriemänteln. |
| 1560 / 1566 |
Errichtung des Handelsvorstandes
als Selbstverwaltungsorgan der Kaufleute, da sich die Patrizier
zunehmend aus dem Fernhandel zurückziehen. |
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| 1616-1622 |
Rathausneubau im Stil der
italienischen Renaissance durch Jacob Wolff d.J. |

Zeitgenössische Zeichnung
des Nürnberger Rathauses (Stadtarchiv Nürnberg)
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| 1621 |
Errichtung des Banco Publico. |
| 1622 |
Die 1575 errichtete Nürnberger
Akademie in Altdorf wird zur Universität erhoben (1809
Aufhebung bzw. Zusammenlegung mit der Universität Erlangen). |
| 1632-1635 |
Stellungskrieg zwischen Gustav
Adolf und Wallenstein vor den Toren der Stadt. Verwüstung
eines weiten Gebietes um die Stadt. Der Kleinkrieg dauert
fort bis zum Prager Frieden. In der Reichsstadt sowie in einem
weiten Umkreis sterben etwa 2/3 der Bevölkerung. Strukturbruch
in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht. |
| 1644 |
Gründung des Pegnesischen
Blumenordens. |
| 1649 / 1650 |
Nach Ende des 30jährigen
Kieges bzw. nach Unterzeichnung des Westfälischen Friedens
findet der abschließende Friedenskongreß in Nürnberg
statt (Nürnberger Friedensmahl). |
| 1662 |
Gründung der Deutschen
Malerakademie durch Jakob von Sandrart (1833 kgl. Kunstgewerbeschule,
seit 1950 staatliche Akademie der bildenden Künste). |
| 18. Jh. |
Einwohnerzahl: um 25.000.
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Wirtschaftlicher Niedergang
durch Merkantilismus der Nachbarterritorien und gesellschaftliche
Erstarrung. |
Finanzielle Überforderung
und überhöhte Reichs- und Kreissteuern. |
| 1790-1796 |
Kurfürstentum Baiern
und Königreich Preußen okkupieren das Nürnberger
Landgebiet. |
Verfassungskonflikt. |
Grundvertrag zwischen "Patriziat"
und Kaufleuten". |
| 1797 |
Entmachtung des patrizischen
Rates durch eine kaiserliche Subdelegationskommission. |
| um 1800 |
Romantische Entdeckung Nürnbergs
als Verkörperung altdeutscher Kunst und Kultur ("Des
Reiches Schatzkästlein").
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Höhepunkt in Richard
Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg 1867". |
| um 1806 |
Einwohnerzahl ca. 25.000. |
| 1806 |
Annexion der Stadt durch
das Haus Wittelsbach, Nürnberg wird eine Landstadt des
neuen Königreichs Bayern. |
| 1825 |
Eingemeindung der Vororte
des "Burgfriedens" (weitere Eingemeindungen erfolgen
1865, 1899, 1922/23, 1930, 1938 und 1972). |
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| 1835 |
Die erste deutsche Eisenbahn
verkehrt zwischen Nürnberg und Fürth. Diese Innovation
wird Impulsgeber für eine Ausweitung von metallverarbeitendem
Gewerbe und Maschinenbau (Firmen wie Earnshaw, Späth,
Cramer-Klett/MAN, Tafel, Bing entstehen in der Folge). Nürnberg
wird das "Industrielle Herz Bayerns". |

Der alte Standort von Cramer-Klett
(später MAN) in Wöhrd in etwa an der Stelle der
heutigen Fachhochschule (Stadtarchiv Nürnberg)
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| 1844 / 1845 |
Eröffnung der Eisenbahnlinie
Nürnberg-Bamberg, der ersten längeren staatlichen
Strecke.
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Eröffnung des Ludwig-Donau-Main-Kanals. |
| 1852 |
Gründung des Germanischen
Nationalmuseums. |
| 1867 |
Einrichtung der Landesprodukten-
und Warenbörse; Nürnberg bleibt bis zum I. Weltkrieg
europäischer Hauptumschlagplatz für Hopfen. |
| 1869 |
Gründung des Bayerischen
Gewerbemuseums (seit 1916 Bayerische Landesgewerbeanstalt). |
| 1874 |
Einweihung der Hauptsynagoge
am Hans-Sachs-Platz (1938 abgerissen). |
| 1881 |
Einwohnerzahl über 100.000.
Mit dem Nürnberger Carl Grillenberger zieht der erste
bayerische Sozialdemokrat in den Reichstag ein.
"Das Rote Nürnberg" wird ein Zentrum der Arbeiterbewegung.
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Einrichtung einer Pferdebahn
als Grundstein des öffentlichen Nahverkehrs (elektrifiziert
ab 1896). |
1896 / 1897
|
Einrichtung eines städtischen
Elektrizitätswerkes und eines neuen Krankenhauses. |
| Die Elektroindustrie etabliert
sich als zweites Standbein der Nürnberger Industrie (Großbetriebe
wie Schuckert, Siemens und AEG produzieren in der Stadt). |

Blick vom Spittlertorturm auf
den Plärrer und Gostenhof mit zahlreichen Fabrikschornsteinen
(Stadtarchiv Nürnberg)
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| 1899 |
Gründung des Verkehrsmuseums
(1925 Eröffnung des Neubaues am heutigen Standort). |
| 1906 |
Nach 1882 und 1896 dritte
Landesausstellung anläßlich der einhundertjährigen
Zugehörigkeit zum Königreich Bayern.
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Fertigstellung des neuen Hauptbahnhofes. |
| 1910 |
Einwohnerzahl ca. 330.000. |
| 1912 |
Eröffnung des Tiergartens
am Dutzendteich (1939 Verlegung zum Schmausenbuck). |
| 1919 |
Gründung der städtischen
Handelshochschule, dann Hochschule für Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften; 1961 Eingliederung als 6. Fakultät
der Universität Erlangen-Nürnberg. |
| 1919-1933 |
Fortschrittliche Stadtpolitik
unter Oberbürgermeister Hermann Luppe ermöglicht
bedeutende Leistungen im Bereich Bildung (1919 Eröffnung
der Volkshochschule), sozialer Fürsorge (1919 Einrichtung
des Wohlfahrtsamtes, Wohnungsbauprogramme), Kultur (1928 Dürerjahr),
Architektur (1927 Planetarium, 1928 Stadion) und Stadtplanung
("Jansen-Plan"). |
| 1933 |
Einweihung des 1943 zerstörten
Flughafens am Marienberg. |
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| ab 1933 |
Die frühere "Stadt
der Reichstage" wird von Adolf Hitler zur "Stadt
der Reichsparteitage" bestimmt. Neben München, Linz,
Hamburg und Berlin wird Nürnberg eine der "Führerstädte".
Auf dem Reichsparteitagsgelände entstehen die heute z.T.
noch sichtbaren Großbauten. Bis 1938 dient die Stadt
jeweils im September als Kulisse für die Parteitage der
NSDAP. |

Straßenszene auf dem
Hauptmarkt während des Reichsparteitages 1938 (Stadtarchiv
Nürnberg)
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| 1935 |
Verkündung der "Nürnberger
Gesetze" bei einer Reichstagssitzung anläßlich
des NSDAP-Reichsparteitags. |
| 1939 |
Einwohnerzahl ca. 420.000. |
| 1945 |
Zerstörung "Alt-Nürnbergs".
95 Prozent der Bausubstanz in der Altstadt werden vernichtet.
Beim Wiederaufbau werden nur ausgewählte Bauwerke rekonstruiert
(Hauptkirchen, Rathaus u.a.m.), allerdings werden städtebauliche
Grundstrukturen großenteils beibehalten (Baulinien,
Traufhöhen und Giebelformen). 1949 findet die Deutsche
Bauausstellung in Nürnberg statt. |

Blick vom Trödelmarkt
über die zerstörte Sebalder Altstadt zur Burg (Stadtarchiv
Nürnberg)
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| 1945-1949 |
"Nürnberger Prozesse":
Vor dem Internationalen Militärgerichtshof findet der
Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher sowie in 12 Nachfolgeprozessen
gegen Vertreter der den NS-Staat tragenden Institutionen und
Gruppen statt. |

Hauptkriegsverbrecherprozeß,
Blick auf die Anklagebank (Stadtarchiv Nürnberg)
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| 1950 |
Erste deutsche Spielwarenmesse
(seit 1958 internationale Fachmesse). |
| 1952 |
Errichtung Bundesagentur
für Arbeit als 'Bundesanstalt für Arbeit' (1973
Einweihung des Neubaus). |
| 1955 |
Eröffnung des heutigen
Flughafens in Kraftshof. |
| 1962 |
Einrichtung der Pfannenschmiedsgasse
als eine der ersten "Einkaufsstraßen" Europas;
Grundstein der heute weite Teile der Altstadt umfassenden
Fußgängerzone. |
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| 1967 |
Grundsteinlegung (erster
Rammstoß) für die U-Bahn (1978 erreicht die U-Bahn
die Altstadt, 1985 Fertigstellung der Linie 1 von Langwasser-Süd
bis Fürth-Hauptbahnhof, 1996 ist die Linie 2 von Röthenbach/Schweinau
bis Nordostbahnhof befahrbar; bis 1999 Erweiterung bis zum
Flughafen). |

U-Bahnhof Lorenzkirche (Stadtarchiv
Nürnberg)
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| 1971 |
Jubiläum des 500. Geburtstages
von Albrecht Dürer.
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Einweihung von Spielzeugmuseum
und Handwerkerhof. |
1972
|
Einwohnerzahl erstmals über
500.000. |
| Einweihung des Staatshafens
am Rhein-Main-Donau-Kanal (Fertigstellung des Kanals 1992). |
| 1973 |
Einweihung des neuen Messegeländes
in Nürnberg-Langwasser. |

Eröffnung der Spielwarenmesse
1973 im neuen Messezentrum in Anwesenheit von Altkanzler Ludwig
Erhard und Oberbürgermeister Urschlechter (Stadtarchiv
Nürnberg) |
| 1980 |
Fertigstellung des Fernmeldeturms. |
| 1987 |
Im Großraum Nürnberg
wird die erste S-Bahn Linie eröffnet (Nürnberg-Lauf). |
| 1991 |
Das 1928 eröffnete Stadion
wird nach seinem völligen Umbau als neues "Frankenstadion"
eingeweiht. |
| 1993 |
Einweihung des Erweiterungsbaues
des Germanischen Nationalmuseums. |
| 1994 |
Eröffnung des neuen
Klinikums Süd. |

Karl Freller, Günther Beckstein,
Edmund Stoiber und Oberbürgermeister Schönlein bei
der Eröffnung des neuen Südklinikums am 5. März
1994 (Stadtarchiv Nürnberg) |
| 1995 |
Erstmalige Verleihung des
Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises (Preisträger
Sergej Kowaljow). |
| 1996 |
Grundsteinlegung für
das erste Staatsmuseum in Nürnberg (2000 Eröffnung). |
| 1997 |
Weiterbau der U-Bahnlinie
2 zum Flughafen (1999 fertiggestellt).
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Wiederherstellung des Schürstabhauses
(gotisches Patrizierhaus). |
| 1998 |
Wiedereröffnung des
Opernhauses nach umfangreichen Renovierungsarbeiten.
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Vereinigung des Meistersinger-Konservatoriums
und des Leopold-Mozart-Konservatoriums Augsburg zur Musikhochschule
Nürnberg-Augsburg mit Hauptsitz in Nürnberg. |
1999 |
Festakt zum 350. Jahrestag
des Nürnberger Friedensmahls von 1649 mit einer 7,8 km
langen Friedenstafel und 40.000 Teilnehmern. |
Eröffnung des Kaiserburg-Museums
als Außenstelle des Germanischen Nationalmuseums. |
Richtfest des Business-Towers
der Nürnberger Versicherungsgruppe (mit 135 m höchstes
Gebäude in Bayern). |
Die Messe Consumenta belegt
erstmals 12 Hallen und hat eine Rekordbeteiligung von 950
Ausstellern. |
2000
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950. Stadtjubiläum. |
Eröffnung des "Neuen
Museums" für Kunst und Design. |
Eröffnung der Kulturmeile
und der "Historischen Meile". |
Einweihung des rekonstruierten
Hirsvogelsaals beim Tucherschlösschen. |
Eröffnung der sanierten
Norishalle als neues Domizil von Stadtarchiv und Naturhistorischem
Museum. |

Die Norishalle am Marientorgraben
8 (Stadtarchiv Nürnberg) |
| 100. Gründungsjubiläum
des 1. Fußballclubs Nürnberg (1. FCN). |
| 2001 |
Einweihung der neuen Eis-
und Multifunktionshalle 'Arena' am Stadion.
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Eröffnung der Dauerausstellung
'Faszination und Gewalt' im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. |
| 2002 |
Die 1999 begonnene Renovierung
des Hauptbahnhofs konnte abgeschlossen werden. Im restaurierten
historischen Jugendstilsaal, dessen vielfältige Verzierungen
an Decken und Wänden wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen,
befindet sich nun die Fahrkarten-Schalterhalle.
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Spiele der Fußballweltmeisterschaft
2006 sollen auch in Nürnberg stattfinden. Die Stadt wurde
zu einem von zwölf Austragungsorten bestimmt. |
2003
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Das Stadttheater Nürnberg
wird in den Rang eines Staatstheaters erhoben. |
Die Bezeichnung 'Nürnberger
Bratwurst' bzw. 'Nürnberger Rostbratwurst' erlangt EU-weiten
Rechtsschutz. Nur Produkte, die in Nürnberg nach der
festgelegten Rezeptur hergestellt werden, dürfen diese
Namen führen. |
Auf dem Gelände des ehemaligen
Linde-Eisstadions wird das Einkaufszentrum 'Mercado' eröffnet. |
Das neue Chirurgische Zentrum
des Nordklinikums, in dem alle chirurgischen Disziplinen unter
einem Dach vereint werden konnten, ist fertig gestellt. Es
hat die Größe eines Kreiskrankenhauses und bietet
erstmals eine Palliativstation. |
| Der Umbau des Frankenstadions
für die WM 2006 beginnt. |
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2004
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Der Erweiterungsbau der Wirtschafts-
und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo) ist fertig
gestellt. |
Im Tiergarten wird das neue
Eisbärengehege seiner Bestimmung übergeben. Durch
eine 600 qm große Glaswand können die Eisbären
beim Schwimmen beobachtet werden. |

Im neuen Eisbärengehege
(Presse- und Informationsamt) |
Zur Sanierung des Haushalts
wird die städtische Wohnungsbaugesellschaft (Wbg) an
die Städtischen Werke teilverkauft. Im Zuge dieser Transaktion
wird die soziale Verpflichtung der Wbg aus deren Aufgabenkatalog
gestrichen. |
2005
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Anlässlich des 60. Jahrestags
des Luftangriffs auf Nürnberg am 2. Januar 1945, des
60. Jahrestags des Kriegsendes, des 70. Jahrestags des Erlasses
der „Nürnberger Gesetze“ und des 60. Jahrestages
des Prozessbeginns gegen die Hauptkriegsverbrecher wird das
Jahr 2005 zum Gedenkjahr mit zahlreichen Veranstaltungen. |
Auf dem Messegelände
wird das neue Congress Center Nürnberg Ost (CCN Ost),
das mit 19 Tagungsräumen Platz für bis 3.200 Teilnehmer
bietet, eröffnet. |
Der Umbau des Stadions für
die Fußballweltmeisterschaft 2006 ist abgeschlossen.
Während des Confederations-Cup kann die Anlage ihre WM-Tauglichkeit
unter Beweis stellen. |
Der Großraum um Nürnberg
wird als „Metropolregion Nürnberg“ in den
Kreis der europäischen Metropolregionen aufgenommen. |
Die nach einer Renovierung
neu geweihten Orgeln der Lorenzkirche bilden nun die größte
Orgelanlage in einer evangelischen Kirche in Deutschland. |
Ein Großbrand im Lokschuppen
des Verkehrsmuseums zerstört 24 historische Eisenbahnfahrzeuge,
darunter die Nachbildung der ersten deutschen Eisenbahn, des
Adlers, aus dem Jahr 1935. |
2006
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Nachdem der schwedische Mutterkonzern
Electrolux kurz vor Weihnachten 2005 verkündet hat, das
Nürnberger AEG-Werk schließen und die Produktion
ins Ausland verlagern zu wollen, beginnt unter großer
Anteilnahme der Bevölkerung sowie von Politik und Kirche
am 20. Januar ein 46-tägiger Arbeitskampf, der die Schließung
und den Verlust von mehr als 1.700 Arbeitsplätzen allerdings
nicht mehr verhindern kann. |
Zum 200. Jahrestag der Eingliederung
der Reichsstadt Nürnberg in das Königreich Bayern
findet in Nürnberg die diesjährige bayerische Landesausstellung
mit dem Titel „200 Jahre Franken in Bayern“ statt.
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| Fußballweltmeisterschaft:
Auch in Nürnberg ist die Stimmung sehr gut, im Frankenstadion
werden fünf Spiele ausgetragen. Bundesweites Aufsehen
erregt die Stadt mit dem kulturellen Begleitprogramm „Das
große Rasenstück“, wobei vor allem die Stuhlskulptur
um den Schönen Brunnen für Diskussionen sorgt.
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Schöner Brunnen mit der
Installation "Auf Wiedersehen" des Münchner
Künstlers Olaf Metzel (Presse- und Informationsamt)
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2007
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Der 1. FCN gewinnt
am 26. Mai in Berlin mit einem 3:2 gegen den VfB Stuttgart
den DFB-Pokal. Der letzte Titel lag 39 Jahre zurück,
umso mehr wurde der Club von seinen Fans in der ganzen Stadt
gefeiert. |


Jubelnde Fans empfangen die
Club-Spieler am Tag nach dem Pokalsieg am Hauptmarkt (Quelle:
Stadt Nürnberg).
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Die bei einem
Brand zerstörte Lok des Adlers kehrt nach der Restaurierung
im Dampflokwerk Meiningen am 23. November zurück nach
Nürnberg, wo sie nun wieder im DB-Museum bewundert werden
kann. |
| Im November
erfolgt der Spatenstich für den seit schon 10 Jahren
geplanten, neuen Güterumschlagbahnhof am Hafen. Der bisherige
Containerbahnhof in der Austraße ist dem Aufkommen nicht
mehr gewachsen. 2009 soll die Frachtverbindung zwischen Straße
und Schiene in Betrieb gehen.
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2008 |
Im Februar wurde
das für 14,5 Millionen Euro generalsanierte Hallenbad
Süd wieder eröffnet. Die ursprünglich als Sportbad
konzipierte Anlage bietet nun attraktive Badeangebote für
Familien und Erholungssuchende. |
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Am 14. Juni fiel der Startschuss für
die neue fahrerlose U-Bahn, die erste U-Bahn Deutschlands,
die vollautomatisch und nicht durch einen Fahrer gesteuert
wird. Die Linie U 3 verkehrt zunächst zwischen den Haltestellen
Maxfeld und Gustav-Adolf-Straße. |

Die festlich geschmückte
U 3 am Tag ihrer Eröffnung im U-Bahnhof Maxfeld (Quelle:
Ralf Schedlbauer, Presse- und Informationsamt Nürnberg).
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Das Augustinerhofgelände
in der Altstadt, zwischen Karl- und Winklerstraße, kann
nach fast zwanzigjähriger Diskussion nun neu bebaut werden.
Der Berliner Architekt Volker Staab, der auch schon das Neuen
Museum entworfen hatte, konnte im Oktober mit seinem Konzept
den Architektenwettbewerb für sich entscheiden. Ab Ende
2009/Anfang 2010 sollen auf dem Gelände ein Hotel, Läden,
Büros und Appartements entstehen. |
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| Stand:
20.01.2009 |
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