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Forschungsschwerpunkt jüdische Geschichte

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Das Stadtarchiv Nürnberg widmet sich seit 1965 der Erforschung der lokalen jüdischen Geschichte. Seit dem Jahr 2002 sind die Aufgaben der Überlieferungsbildung, Auswertung und des Recherchendienstes im Forschungsschwerpunkt jüdische Geschichte mit zwei Mitarbeiter(inne)n zusammengefasst und mit entsprechenden Mitteln ausgestattet.

 

Geschichtliche Entwicklung

1965

Ausstellung des Stadtarchivs mit Katalog "Schicksal jüdischer Mitbürger in Nürnberg 1850-1945". 20 Jahre nach der Katastrophe der Schoa beginnt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der neueren jüdischen Geschichte Nürnbergs.

Bar Kochba Nürnberg

Emblem des jüdischen Sportvereins "Bar Kochba Nürnberg" 1927
© Stadtarchiv Nürnberg

1968

Erscheinen des Standardwerks "Geschichte der Juden in Nürnberg 1146-1945" von Dr. Arnd Müller, das der Autor als Mitarbeiter des Stadtarchivs erarbeitete.

1985

Dokumentation des Stadtarchivs "Schicksal jüdischer Mitbürger 1933-1945".

1986

Erwerb von Mikrofilmen des Sammelbestandes "Nürnberg-Fürth" in den Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem (Laufzeit: 1874 bis 1938).

1989

Erwerb des Nachlasses des 1988 verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, Paul Baruch.

1995

Das Archivinventar "Quellen zum jüdischen Leben in Nürnberg" (Signatur GSI 133) löst ein seit 1949 in Gebrauch befindliches internes Findmittel ab (ständig aktualisierte Datenbank, letzte Druckausgabe 1997).

1997

Einrichtung des Archivbestandes F 14 Dokumentationsgut zum jüdischen Leben in Nürnberg und Franken zur Sammlung von Ersatz- und Ergänzungsüberlieferung amtlicher und privater Provenienz. Darin heute u.a. in Kopie die vollständigste Zeitreihe des "Nürnberg-Fürther Israelitischen Gemeindeblattes", der von 1921 bis 1938 erschienenen Mitgliederzeitschrift der beiden Gemeinden.

1998

Erscheinen von "Mitten in Nürnberg. Jüdische Firmen, Freiberufler und Institutionen am Vorabend des Nationalsozialismus" und des "Gedenkbuches für die Nürnberger Opfer der Schoa" (Link s.u.). Über das Nürnberger Gedenkbuch wird in den USA, Israel und Argentinien berichtet.
Ausstellung "Formerly of Nuremberg. Vertreibung, Flucht und neue Heimat jüdischer Bürger seit 1933" (Link s.u.).
In einer internationalen Kooperation mit der Gesellschaft JewishGen in den USA wird im Internet eine recherchierbare Datenbank der Nürnberger Schoa-Opfer (Link s.u.) zugänglich gemacht.

1999

Ebenfalls mit dem Partner JewishGen wird das englischsprachige Internetprojekt "Leaving Nuremberg" (Link s.u.) zu den Biographien jüdischer Nürnbergerinnen und Nürnberger vor und nach ihrer Emigration realisiert.

2001

Zum Gedenken an den 60. Jahrestag der ersten Massendeportation von Nürnberg am 29. November 1941 zeigt das Stadtarchiv an seiner Fassade ein großformatiges Transparent. Für zwei Monate wird damit die Erinnerung an die damals Ermordeten in die Mitte der Stadt zurückgeholt.

1998-2001

Vier Nachlässe bzw. Familienarchive von so wichtigen ehemals Nürnberger jüdischen Familien wie Astruck (Fabrikanten), Krakenberger (Hopfengroßhändler) und den Juristendynastien Berlin und Josephthal kehren als Schenkungen oder Deposita zurück nach Nürnberg.

2002

Bildung des Forschungsschwerpunktes jüdische Geschichte beim Stadtarchiv Nürnberg.
Erscheinen des "Ergänzungsbandes zum Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa".

2003

Ausstellung "'Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß!' - Dokumente zum Holocaust aus der Sammlung Herbert Kolb" (s.u.).

 

2. Nürnberger Zeitzeugengespräch anläßlich des 70. Jahrestages der "Machtergreifung" mit fünf ehemaligen jüdischen Nürnbergerinnen und Nürnbergern (VHS-Video als Nr. 3 der Reihe "Filmdokumente des Stadtarchivs Nürnberg" erhältlich) (Link s.u.). Ausstellung und Zeitzeugengespräch fanden in Kooperation mit dem Künstlerhaus K4 statt.

 

Deponierung von Unterlagen der Unternehmerfamilien Jondorf und Oppenheimer im Stadtarchiv Nürnberg.

2004

Beginn eines Sonderforschungsprojekts zu NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in Nürnberg. (Link s.u.).

 

Fertigstellung der Wanderausstellung "'Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß!' - Dokumente zum Holocaust aus der Sammlung Herbert Kolb" (Link s.u.).

2005

Erstellung der Broschüre „Local Jewish History and Nuremberg City Archives“ anlässlich des Besuchs der „Nürnberg-Fürth Reunion“ durch eine Abordnung des Stadtarchivs (Link s.u.).

 

Präsentation der Wanderausstellung "Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß" in der Wilhelm-Löhe-Schule.

2006

Archivalienpräsentation "ITUS Nürnberg zählt zu den besten jüdischen Fußballmannschaften in Deutschland". Jüdischer Fußball in Nürnberg 1933 - 1938. (Link s.u.).

2007

Präsentation der Wanderausstellung "Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß" im Sigena-Gymnasium.

2008

Ausstellung "Die Süßheims: jüdische Bürger - bayerische Politiker - Nürnberger Kunstsammler" (Link s.u.)

2010

Ausstellung „Mehr als Bing: Jüdische Modelleisenbahnfirmen in Nürnberg“ (Link s.u.)

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Aufgabenstellung

Aufbau und Pflege von Kontakten mit Zeitzeugen und ihren Familien

Akquisition einschlägiger Unterlagen und Sicherung der Zeugnisse der "Oral History" (mündliche Überlieferung)

Auswertung und Grundlagenforschung mit Schwerpunkt Einzel- und Familienbiographien

Vermittlung und Präsentation der Forschungsergebnisse (Publikationen, Ausstellungen)

Recherchetätigkeit zu allen Aspekten jüdischer Geschichte in Nürnberg

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Laufende Projekte

Ausbau der internen Datenbank für das Schoa-Gedenkbuch zu einem allgemeinen biographischen Nachschlagewerk in elektronischer Form

Verzeichnung der dem Stadtarchiv übergebenen privaten Unterlagen aus jüdischem Besitz

 

Hauptsynagoge

Sebalder Altstadt mit Hauptsynagoge um die Jahrhundertwende
© Stadtarchiv Nürnberg

 
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Kontakt

Forschungsschwerpunkt jüdische Geschichte beim Stadtarchiv Nürnberg
Ansprechpartner: Gerhard Jochem
Telefon: (0911) 231-54 88
Fax: (0911) 231-40 91

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Links

Interne Links

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"Gedenkbuches für die Nürnberger Opfer der Schoa"

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"Formerly of Nuremberg. Vertreibung, Flucht und neue Heimat jüdischer Bürger seit 1933"

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"Filmdokumente des Stadtarchivs Nürnberg"

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"'Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß!' - Dokumente zum Holocaust aus der Sammlung Herbert Kolb"

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"ITUS Nürnberg zählt zu den besten jüdischen Fußballmannschaften in Deutschland". Jüdischer Fußball in Nürnberg 1933 - 1938.

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"Die Süßheims: jüdische Bürger - bayerische Politiker - Nürnberger Kunstsammler"

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„Mehr als Bing: Jüdische Modelleisenbahnfirmen in Nürnberg“

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Sonderforschungsprojekt "Lost Art" zur Ermittlung und Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter

Externe Links

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Datenbank der Nürnberger Schoa-Opfer

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Internetprojekt "Leaving Nuremberg"

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Center for Jewish History, New York

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Central Archives for the History of the Jewish People, Jerusalem

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Jüdisches Museum Franken Fürth und Schnaittach

 

 
Stand: 28.08.2012
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