| 1965 |
Ausstellung
des Stadtarchivs mit Katalog "Schicksal jüdischer
Mitbürger in Nürnberg 1850-1945". 20 Jahre
nach der Katastrophe der Schoa beginnt die wissenschaftliche
Auseinandersetzung mit der neueren jüdischen Geschichte
Nürnbergs. |

Emblem des jüdischen Sportvereins
"Bar Kochba Nürnberg" 1927
© Stadtarchiv Nürnberg |
1968 |
Erscheinen des Standardwerks "Geschichte
der Juden in Nürnberg 1146-1945" von Dr. Arnd Müller,
das der Autor als Mitarbeiter des Stadtarchivs erarbeitete. |
1985 |
Dokumentation des Stadtarchivs "Schicksal
jüdischer Mitbürger 1933-1945". |
1986 |
Erwerb von Mikrofilmen des
Sammelbestandes "Nürnberg-Fürth" in den
Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem
(Laufzeit: 1874 bis 1938). |
1989 |
Erwerb des Nachlasses des
1988 verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden der Israelitischen
Kultusgemeinde Nürnberg, Paul Baruch. |
1995 |
Das Archivinventar "Quellen
zum jüdischen Leben in Nürnberg" (Signatur
GSI 133) löst ein seit 1949 in Gebrauch befindliches
internes Findmittel ab (ständig aktualisierte Datenbank,
letzte Druckausgabe 1997). |
1997 |
Einrichtung des Archivbestandes
F 14 Dokumentationsgut zum jüdischen Leben in Nürnberg
und Franken zur Sammlung von Ersatz- und Ergänzungsüberlieferung
amtlicher und privater Provenienz. Darin heute u.a. in Kopie
die vollständigste Zeitreihe des "Nürnberg-Fürther
Israelitischen Gemeindeblattes", der von 1921 bis 1938
erschienenen Mitgliederzeitschrift der beiden Gemeinden. |
1998 |
Erscheinen von "Mitten
in Nürnberg. Jüdische Firmen, Freiberufler und Institutionen
am Vorabend des Nationalsozialismus" und des "Gedenkbuches
für die Nürnberger Opfer der Schoa" (Link s.u.).
Über das Nürnberger Gedenkbuch wird in den USA,
Israel und Argentinien berichtet.
Ausstellung "Formerly of Nuremberg. Vertreibung, Flucht
und neue Heimat jüdischer Bürger seit 1933"
(Link s.u.).
In einer internationalen Kooperation mit der Gesellschaft
JewishGen in den USA wird im Internet eine recherchierbare
Datenbank der Nürnberger Schoa-Opfer (Link s.u.) zugänglich
gemacht. |
1999 |
Ebenfalls mit dem Partner
JewishGen wird das englischsprachige Internetprojekt "Leaving
Nuremberg" (Link s.u.) zu den Biographien jüdischer
Nürnbergerinnen und Nürnberger vor und nach ihrer
Emigration realisiert. |
2001 |
Zum Gedenken an den 60. Jahrestag
der ersten Massendeportation von Nürnberg am 29. November
1941 zeigt das Stadtarchiv an seiner Fassade ein großformatiges
Transparent. Für zwei Monate wird damit die Erinnerung
an die damals Ermordeten in die Mitte der Stadt zurückgeholt. |
1998-2001 |
Vier Nachlässe bzw. Familienarchive
von so wichtigen ehemals Nürnberger jüdischen Familien
wie Astruck (Fabrikanten), Krakenberger (Hopfengroßhändler)
und den Juristendynastien Berlin und Josephthal kehren als
Schenkungen oder Deposita zurück nach Nürnberg. |
2002 |
Bildung des Forschungsschwerpunktes
jüdische Geschichte beim Stadtarchiv Nürnberg.
Erscheinen des "Ergänzungsbandes zum Gedenkbuch
für die Nürnberger Opfer der Schoa". |
2003 |
Ausstellung "'Der Dank
des Vaterlandes ist Euch gewiß!' - Dokumente zum Holocaust
aus der Sammlung Herbert Kolb" (s.u.). |
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2. Nürnberger Zeitzeugengespräch
anläßlich des 70. Jahrestages der "Machtergreifung"
mit fünf ehemaligen jüdischen Nürnbergerinnen
und Nürnbergern (VHS-Video als Nr. 3 der Reihe "Filmdokumente
des Stadtarchivs Nürnberg" erhältlich) (Link
s.u.). Ausstellung und Zeitzeugengespräch fanden in Kooperation
mit dem Künstlerhaus K4 statt. |
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Deponierung von Unterlagen
der Unternehmerfamilien Jondorf und Oppenheimer im Stadtarchiv
Nürnberg. |
2004 |
Beginn eines Sonderforschungsprojekts
zu NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in Nürnberg.
(Link s.u.). |
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Fertigstellung der Wanderausstellung
"'Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß!' - Dokumente
zum Holocaust aus der Sammlung Herbert Kolb" (Link s.u.). |
2005 |
Erstellung der Broschüre
„Local Jewish History and Nuremberg City Archives“
anlässlich des Besuchs der „Nürnberg-Fürth
Reunion“ durch eine Abordnung des Stadtarchivs (Link
s.u.). |
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Präsentation der Wanderausstellung
"Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß"
in der Wilhelm-Löhe-Schule. |
2006 |
Archivalienpräsentation
"ITUS Nürnberg zählt zu den besten jüdischen
Fußballmannschaften in Deutschland". Jüdischer
Fußball in Nürnberg 1933 - 1938. (Link s.u.). |
2007 |
Präsentation der Wanderausstellung
"Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß"
im Sigena-Gymnasium. |
2008 |
Ausstellung "Die Süßheims:
jüdische Bürger - bayerische Politiker - Nürnberger
Kunstsammler" (Link s.u.) |
2010 |
Ausstellung „Mehr als
Bing: Jüdische Modelleisenbahnfirmen in Nürnberg“
(Link s.u.) |