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Forschungsschwerpunkt jüdische Geschichte

 

Mehr als Bing: Jüdische Modelleisenbahnfirmen in Nürnberg.

Eine Präsentation von Gerhard Jochem, Danièle List und Dr. Dominik Radlmaier. Technische Umsetzung: Wiebke Böschemeyer.

 
Anzeige der Firma Gebrüder Bing aus dem Handels- und Gewerbeadressbuch für Nürnberg und Fürth 1891
Anzeige der Firma Gebrüder Bing aus dem Handels- und Gewerbeadressbuch für Nürnberg und Fürth 1891
 

In ihrer Blütezeit profitierte eine der wichtigsten Branchen der Nürnberger Industrie, die Fabrikation von Blechspielwaren und aus ihr hervorgehend der Modellbau, besonders von der christlich-jüdischen Symbiose, indem für die technischen Entwicklungen von Handwerkern und Ingenieuren jüdische Finanziers und Kaufleute Kapital, Logistik (Heimarbeit) und internationale Vertriebsnetze zur Verfügung stellten und so der Stadt zum damals berechtigten Image der Welthauptstadt des Spielzeugs verhalfen. Um 1930, also noch nach dem Einbruch der deutschen Exportwirtschaft durch den Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise, konnten zahlreiche Hersteller- und Handelsbetriebe in diesem Bereich als „jüdisch“ bezeichnet werden, wobei sich die Verwendung dieses Begriffs an der späteren Definition durch die Nationalsozialisten orientiert, d.h. ob sie von der „Arisierung“ jüdischer Vermögenswerte betroffen waren.

Als Beispiele für das Zusammenwirken und seine Zerstörung durch den Verlauf der deutschen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden in der Ausstellung drei Biographien dargestellt, die in den Beständen des Stadtarchivs gut dokumentiert und erforscht sind: Georges Carette (1862 - 1954), Paul Josephthal (1869 - 1943) und Louis Henry Zinn (1870 - 1938).

 
Stand: 28.08.2012
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